Kooperation bobienale

Bochum

Kooperation mit der bobiennale 2021

Kunst im öffentlichen Raum ist ein Schwerpunkt der bobiennale. Wir ermöglichen Künstlern die Rohre entlang des Springorum Radwegs künstlerisch zu gestalten.
Am 4. September 2021 haben Interessierte die Möglichkeit, in kleinen Workshops kreativ zu werden. Die Kunst auf den Fernwärmerohren wird Kindern und Jugendlichen durch Kunstvermittler*innen und Künstler*innen in kleinen 1-stündigen Workshops näher gebracht. Durch eigene kreative Umsetzung zur und mit der Kunst, entstehen Arbeiten, die in kleinen temporären Galerien bis zum Ende der bobiennale 2021 an der Trasse ausgestellt werden.

Zu mehr Informationen gelangt ihr hier: DU MACHST KUNST!

The Top Notch

für die bobiennale 2021 im Kooperation mit dersalon.ruhr

"ain't haitin"

für die bobiennale 2021 im Kooperation mit dersalon.ruhr

DU MACHST KUNST!

Kunst im öffentlichen Raum ist ein Schwerpunkt der bobiennale. Wir ermöglichen Künstlern die Rohre entlang des Springorum Radwegs künstlerisch zu gestalten.

Die Springorum-Trasse ist belebt und wird von vielen Menschen der Stadt Bochum bewandert, befahren oder belaufen. Die Öffentlichkeit nimmt hier teil an der Kunst und wird aufgefordert, selbst künstlerisch tätig zu werden.
Am 3. Juni 2021 haben Interessierte die Möglichkeit, in kleinen Workshops kreativ zu werden. 

Die Kunst auf den Rohrleitungen wird Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen durch Kunstvermittler*innen und Künstler*innen in kleinen 1-stündigen Workshops näher gebracht. Durch eigene kreative Umsetzung zur und mit der Kunst, entstehen Arbeiten, die in kleinen temporären Galerien bis zum Ende der bobiennale 2021 an der Trasse ausgestellt werden.

Zentrale und Treffpunkt

An der Kreuzung Königsallee und Wasserstraße auf der Grünfläche entsteht eine Art Kreativzentrum, das als Treffpunkt, Lager und Atelier gleichermaßen dient.

 

Digitale Ralley: Auf die Plätz, fertig, los!

Flankierend zum gesamten Tagesablauf der Workshops können Kinder und Jugendlich mit Hilfe der App “Biparcour” Suchaufgaben an der Trasse und mit der Kunst erledigen. Es werden Punkte gesammelt. Start und Ende der Tour ist das Kreativzentrum, um Informationen sowie eine kleine Belohnung zu erhalten.

 

Workshop 1: bobiennale - Graffiti

Auf der Wiese des Kreativzentrums stehen aus Holz ausgesägte bobiennale - Buchstaben (mind. 1x1 m), die mit Holzleisten nach hinten abgestützt werden, um stabil zu bleiben.

Diese Buchstaben werden von max. 10 Jugendlichen mit Unterstützung der Künstler*innen im Graffiti-Stil besprüht. Der Schwerpunkt hier liegt auf der farblichen Gestaltung der Holzteile und technischen Anwendung von Spraydosen.
Die Entstehung der Farbspiele auf den Buchstaben wird fotografisch in Zeitraffer festgehalten

04. September 2021, 15 Uhr, 10 - 16 Jahre, max. 10 Personen

Workshop 2: "Polaroid" Kunst

Kinder (max. 10) gestalten mit Filzstiften ihre Impressionen auf kleinen Pappkartons (DIN A5), die in Form von Polaroid-Bilder gestaltet sind. Durch die Betrachtung der Kunst auf den Rohren werden sie aufgefordert, ihre eigenen Ideen zu den Arbeiten zu malen oder zu zeichnen. Die Sammlung der Bilder wird in einem bestimmt abgesteckten Bereich gegenüber der Rohre an den Zaun und/oder in die Sträucher gehängt und stellen so eine eigene kleine Galerie dar.

04. September 2021, 16 Uhr, 6 - 10 Jahre, max. 10 Personen

Workshop 3: “Gesichter” der bobiennale

Jugendliche werden aufgefordert, ein Porträt von sich auf die 50x70 cm großen Holzplatten mit Abtönfarben zu malen. Durch größere und breitere Pinselstärken werden sie angeleitet, sich an einer gröbere und schnellere Malweise zu versuchen. 

Die Bilder werden nach Fertigstellung mit der Gruppe zu der Brücke an der Regenwasserauffanganlage gebracht und dort mit Kabelbindern befestigt. An dieser Stelle entwickelt sich somit die 2. temporäre Galerie.

04. September 2021, 17 Uhr, 12 - 16 Jahre, max. 10 Personen

Workshop 4: Inspiration

Am “Kreativzentrum” wird das Plakatgerüst im unteren Bereich mit Folie bespannt. Die Fläche dient als Malgrund, um in bestimmter Abfolge in vorgegebenen Feldern die Teilnehmer ein Gesamtbild mit Sprühfarben entstehen zu lassen. Aufgabe ist es, sich an den schon bemalten Flächen zu orientieren und diese weiterzuentwickeln, um ein stimmiges Gesamtergebnis zu erreichen.

Beide Seiten der Folienbespannung werden bearbeit, so dass eine Anzahl von 8 Personen nacheinander (je 2 à 15 Minuten) teilnehmen können.

04. September 2021, 18 Uhr, ab 13 Jahre, max. 10 Personen

RUbug

In Kooperation mit der ibug
Neue Zeche Westerholt, Herten/Gelsenkirchen

Mai 2022

Nach Jahren des Leerstandes möchten wir das Areal der ehemaligen Zeche Westerholt jungen Streetart-Künstlern zeitweilig als Atelier zugänglich machen. Im Mai 2020 erleben die Besucher an sechs Tagen die Wechselwirkungen zwischen dem industriellen, von Verfall geprägten Raum und farbenfroher künstlerischer Intervention.

Phänomen unserer Zeit

Urban Art ist ein zeitgenössisches Kulturphänomen. Spätestens seit Bansky sind Wandmalereien, Graffiti und Streetart in Ausstellungen und Galerien zu sehen. Mit der RUbug spannen wir einen eindrucksvollen Bogen zwischen Straße und Museum.

Kohle

Die Artefakte des Bergbaus sind auf Westerholt allgegenwärtig. Die Künstler begeben sich vor Ort auf Spurensuche, stöbern in Archiven und sprechen mit Bergleuten. Im künstlerischen Prozess wird das industrielle Fundament des Ortes aufgegriffen, freige-legt, entkernt, kontrastiert, bespiegelt, umgedeutet. So entsteht Kunst, die einen frappierend neuartigen Blick auf die Bergbaugeschichte, die Gegenwart und die Zukunft unserer Region eröffnet.

29 Hektar

Die prunkvollen, gründerzeitlichen Gebäude des längst vom Verfall geprägten Zechenareals werden zur Galerie. Der Ort ist der Star der Ausstellung. Er dient als Leinwand und wird zur Quelle künstlerischer Inspiration. So entstehen in nur einer Woche hunderte Wandbilder, Rauminstallationen und Collagen.

Talente

Mit der RUbug kommt die Elite internationaler Urban Art in unsere Region. Welche Künstler einge-laden werden, entscheidet die erfahrene Jury des ibug-Festivals, in deren Reihen Kunsthistoriker, Kunstpädagogen, Künstler und Mitarbeiter öffentli-cher Kunstinstitutionen zu finden sind. Die Jury achtet auf höchstes kunsthandwerkliches Niveau, ebenso wie auf Originalität, Diversität und Innovationskraft.

Für alle

Die RUbug bietet Bilder, Themen und Erlebnisse für alle gesellschaftlichen Milieus. Vom ernsten Kultur-freund bis zum ignoranten Kunstbanausen: Alle finden Streetart interessant. So wird die Zeche Wester-holt zu einem Ort interkultureller Begegnung. Bei spannenden Workshops werden Kindergartenkinder, Schüler, Studenten und andere Besucher gemeinsam mit den Künstlern kreativ.

Miteinander

Die RUbug ist ein Netzwerktreffen - für Künstler, Bürger und Akteure. Bei Künstlergesprächen, Führungen, Podiumsdiskussionen, Frühstücken und Partys kommt es zu einem fruchtbaren und zwang-losen Austausch. Lokale Institutionen, Bürger und Künstler kommen ins Gespräch. Neues entsteht.

Neustart

Die Kunst wird zum farbenfrohen Auftakt der Revitalisierung des Areals. Die von Medien und Besuchern verbreiteten Bilder von Kunst und Ort sind imagebildend und schaffen nachhaltig ein posi-tives Investitionsklima bei Stakeholdern, Banken, Bauherren und Stadtentwicklern.

14 Jahre Erfahrung

Die RUbug wird von den Veranstaltern des renom-mierten ibug-Festivals organisiert. Seit 2006 findet die ibug jährlich in Westsachsen statt und hat sich in der internationalen Urban-Art-Szene etabliert – mit insgesamt etwa 800 Künstlern und 100.000 Besu-chern. Allein 2018 kamen mehr als 18.000 Menschen zu diesem Festival. Mit seinen Social-Media-Kanälen erreichte die ibug weit über 10 Millionen Menschen.